Was tun wenn das Futter schimmelt?

Was tun wenn das Futter schimmelt? Gutes Futter muss hygienisch einwandfrei sein. Breitet sich ein weicher Flaum darauf aus, ist Vorsicht geboten. Aber nicht immer ist Schimmelbefall sichtbar.

Körnermais ist anfällig für Schimmelpilze. Wird er verfüttert, leiden die Tiere (Foto: KOOKLE/Shutterstock)
Körnermais ist anfällig für Schimmelpilze. Wird er verfüttert, leiden die Tiere (Foto: KOOKLE/Shutterstock)
Riecht Getreide stechend oder muffig, kann es mit Schimmelpilzen befallen sein. Diese bilden Giftstoffe, die Mykotoxine. Das Futter sollte vorerst nicht mehr verfüttert werden. Rinder reagieren weniger empfindlich auf Pilzgifte als Schweine. Denn die Mikroorganismen in den Vormägen bauen die Mykotoxine teilweise ab. Milchkühe zeigen selten akute Vergiftungssymptome. Aber die Futteraufnahme geht zurück. In Folge geben sie weniger Milch. Dann kann es zu Labmagenverlagerungen, Fruchtbarkeitsproblemen und Eutererkrankungen kommen. Bei Schweinen reagieren Zuchtsauen besonders empfindlich auf Mykotoxine. Kleine Würfe und vermehrte Aborte sind typische Anzeichen. Jungsauen neigen zu Scheinträchtigkeiten.
Schimmelbefall erkennen
Schimmelpilze kann man riechen und sehen. Wurde das Getreide schon auf dem Acker mit Feldpilzen infiziert, sind die befallenen Körner weiß bis rötlich. Sie wiegen weniger als gesunde Körner, wirken verschrumpelt und geben auf Druck nach. Bei Lagerpilzen findet man pelzige, schwarz-grünliche Schimmelnester im Getreidelager. Wenn der Landwirt das Getreide umlagert, können die Pilznester zerfallen und sind nicht mehr erkennbar. Ist der Pilzbefall im Anfangsstadium gibt es keine sichtbaren Merkmale. Aber auch gesund aussehende Körner können infiziert sein. In solchen Fällen kann nur ein Labor nachweisen, ob das Futter belastet ist.

In unserem Artikel in der LANDWIRT Ausgabe 23/2018 beantworten wir acht Fragen zum Thema Schimmelbefall im Futter.

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